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Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS 08.02.2010 


Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS

...heißt die Wanderausstellung im Landratsamt Ilm-Kreis, die noch bis zum 12.02.2010 im Warteraum des Gesundheitsamtes in Arnstadt zu sehen ist und anschließend für zwei Wochen in die Außenstelle des Gesundheitsamtes nach Ilmenau wandert.

Die Ausstellung entstand im Rahmen eines Fotowettbewerbs für Schulen im Jahr 2009. Aus allen Einsendungen wurden die besten Fotos von drei Schulen ausgewählt und für die Präsentation mit weiteren Informationen aufbereitet. So bekommt man neben Angaben zur Entstehung der Fotos auch einen Einblick von Menschen mit HIV-Infektionen in diskriminierenden Alltagssituationen.
Begleitet wird die Wanderausstellung im Ilm-Kreis von einer Arbeit der Willibald- Alexis Schule, welche anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 01.12.2009 einen "AIDS-Würfel" erstellte und damit ein Zeichen für die Notwendigkeit der Aufklärung setzt.

Auch für 2010 ist wieder ein Bundeswettbewerb Aids-Prävention ausgeschrieben. Unter dem Motto "Neue Wege sehen, neue Wege gehen" werden Schulen, Vereine, Initiativen etc. aufgerufen, neuartige, außergewöhnliche und nachahmenswerte Projekte einzureichen. Insgesamt werden für die prämierten Ideen und Projekte Preisgelder in Höhe von 50.000 Euro verliehen. Diese Preisgelder sollen den einzelnen prämierten Projekten bis zu je 5.000 Euro zu Gute kommen.
Nähere Informationen zum Bundeswettbewerb finden Sie unter www.wettbewerb-aids.de.

Zurzeit ist im Ilm-Kreis, eine Erhöhung der HIV / AIDS-Beratungen zu verzeichnen, so Frau Schwarznau, AIDS-Beraterin im Gesundheitsamt Ilm-Kreis. Vor allem die jüngeren Bürgerinnen und Bürger nutzen den kostenfreien HIV-Test und die anonyme Beratung zum Thema HIV / AIDS sowie zu sexuell übertragbaren Krankheiten (STD). Ein HIV-Schnelltest birgt viele Risiken und kann von fachlicher Seite nicht empfohlen werden.
Bei Interesse können Sie sich zur Terminabsprache anonym an das Gesundheitsamt wenden, Telefon: 03628 738-402 bzw. 03677 657-350.

In Thüringen leben nach Aussage des Robert Koch Instituts (31.12.2009) etwa 225 Menschen mit einer HIV-Infektion bzw. einer AIDS-Erkrankung. Offiziell wird davon ausgegangen, dass sich circa 20 Menschen 2009 neu infiziert haben und 5 an der Krankheit gestorben sind. Jedoch kann angenommen werden, dass die Dunkelziffer auch für Thüringen um einiges höher liegt.

V. i. S. d. P. Manuel Löffelholz, Pressesprecher

 

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